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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz@feddit.de•2 Prozent Vermögenssteuer für alle, die mehr als 4,6 Millionen Euro haben und gestaffelt bis zu 5 Prozent für Milliardäre reichen aus, um die Staatskasse mit rund 85 Milliarden aufzufüllen.Deutsch
21·2 years agoScheint so - ich dachte es wäre offensichtlich genug, dass Politiker nicht das meiste Geld verdienen und daher auch nicht gemeint sein können. Naja, es kann nicht jedes Kommentar ein Banger sein
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz@feddit.de•2 Prozent Vermögenssteuer für alle, die mehr als 4,6 Millionen Euro haben und gestaffelt bis zu 5 Prozent für Milliardäre reichen aus, um die Staatskasse mit rund 85 Milliarden aufzufüllen.Deutsch
41·2 years agoNaja, der Scherz sollte sein, dass die Politik von der Wirtschaft geführt wird …
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58·2 years agoTun sie nicht?
Edit: Das soll ein Scherz darüber sein, dass die Wirtschaft eigentlich das Land führt.
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz@feddit.de•Deutschland: Verbreiteter Kassenbetrug in Restaurants und Cafés - Wie Gastwirte bei der Steuer tricksen – und warum der Staat zu wenig kontrolliertDeutsch
1·2 years agoKleine Randanmerkung: Sehr nette Unterhaltung hier, auch wenn sie jetzt recht vorbei scheint.
Ich denk das wäre ein sich selbst regulierendes System.
Ich denke wir sind wohl einfach anderer Meinung, aber das ist auch okay so. Ist ja eh nur Spekulation grade.
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1·2 years agoWo ist denn ein Kopfgeld wenn es explizit keine Belohnung gibt?
OP sagt dazu:
z.B. über ein vernünftiges Whistleblower-System, bei dem dann die Hinweisgeber einen Teil der Strafzahlung bekommen
Zusammen mit den 3 nachfolgenden Beispielen liest sich das Satz (für mich), als ob für alle nachfolgenden Beispiele Belohnungen ausgezahlt werden sollten, und die Beispiele danach beinhalten Angestellte, Kunden, und Buchhalter. (Die Buchhalter sollten aus Prinzip dazu verpflichtet sein sowas zu melden IMO).
Zum letzten Absatz muss ich sagen, das hört sich grundsätzlich gut an, ich sehe nur das Problem bei “Natürlich immer mit Maß” - ich hab nicht genug Vertrauen in die breite Bevölkerung (~30% AFD-Wähler laut Umfragen) um zu glauben, dass das Maß nicht direkt aus dem Fenster fliegen würde sobald da irgendwie Geld ins Spiel kommt.
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1·2 years agoKann gut sein, dass ich hier was übersehe
Meine Meinung kann auch einfach schlecht sein, ich bin aber aktuell nicht von den Gegenargumenten hier überzeugt also bleibt sie erstmal so.
Naja, es ging ja nicht nur um die Whistleblower, OP schrieb auch
Oder auch für Gäste könnte es sehr attraktiv werden, auf den Bon zu achten.
Das ist wo ich das Problem sehe, nicht Whistleblower die zur Firma gehören. Das ist dann IMO auch schon ein Kopfgeld.
Und die Kosten dabei sind dann die Kultur die das fördert. Kann natürlich auch sein, dass das so gar nicht kommen würde, aber das weiß ich nicht, und will es auch nicht herausfinden. Das ist ja anscheinend recht kontrovers, kann aber auch sein dass ich einfach falsch liege.
Aktuelles Beispiel, aber als ich eben beim Dönerladen auch nicht das Finanzamt gerufen, als er die Kasse nicht ganz zugemacht hat nach dem Abrechnen der Person vor mir. Und das obwohl ich es besser finden würde wenn er das nicht täte. Wenn er kontrolliert wird, dann hat er die Strafe verdient - ich helf da aber nicht nach.
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1·2 years agoZum ersten Punkt muss ich dir rechtgeben, das war schwach von mir.
Im Gegensatz zu staatlichen Ermächtigungen die in deine Privatsphäre eingreifen die dann alle, auch und insbesondere Unschuldige betreffen, trifft diese Misstrauenskultur tatsächlich nur kriminelle.
Klar, das will ich auch nicht abstreiten - meiner Meinung nach ist der Weg wie das erreicht wird halt nicht verhältnismäßig, oder richtig, auch wenn er Ergebnisse bringt.
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1·2 years agoDas isses ja eben nicht, mein Take ist ja “Steuern hinterziehen ist nicht okay, ich werd nur nix dagegen machen wenn ich davon erfahre”. Das ist einfach nur ein ausgeprägtes Gefühl von “Nicht meine Abteilung”, auch wenn ich dadurch auf Umwegen bestohlen werde. (Die fehlende Investitionsbereitschaft in der Regierung lass ich mal außen vor, die trägt mMn. mehr zu z.B. dem Infrasturkturverfall bei - auch wenn schon echt viel Geld durch Steuerhinterziehung fehlt)
Ich bin nicht Pro-Steuerhinterziehung ich bin gegen Kopfgeldsysteme für Normalbürger. Ich will ja, dass mehr kontrolliert wird aber von den Finanzbeamten, ich will nur nicht dass die Gesellschaft als ganzes dabei mitmacht, weil das mMn. einfach zu einer Misstrauenskultur führen würde. Und ja, man hätte nichts zu befürchten wenn man nichts falsch macht, aber das ist ein ausgelutschtes Argument aus den Privatsphärediskussionen.
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25·2 years agoWar schon Absicht so, wollte ja nicht missverstanden werden. Ich bin in der Lage gleichzeitig zu glauben, dass Steuern nicht hinterzogen werden sollten, und gleichzeitig kann es mir egal sein wenn ich ‘mitkriege’ dass es passiert.
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22·2 years agoIn beiden Fällen geht durch mehr oder weniger legale Methoden dem Staat Geld abhanden - beim einen schon bevor es eingenommen wird, beim anderen durch massive Geldverschwendung beim ausgeben.
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35·2 years agoStimm ich auch voll zu, Steuerhinterziehung schadet uns schon allen (indirekt), jeder hinterzogene € kostet mich einen Bruchteil von einem Cent (nicht verharmlosend gemeint).
Ich hab persönlich aber den Eindruck (mögen die Statistiken mir gnädig sein), dass durch Korruption / Lobbyismus / ‘Berater’ wesentlich mehr Geld verloren geht welches unser Land besser machen könnte.
Die würde ich bevorzugt verfolgt sehen statt eine Neostasi einzuführen.
Aber wenn wir nur bei Steuerhinterziehung bleiben, die Alternative wäre einfach - mehr Kontrollen, oder die Abläufe verbessern damit die Finanzbeamten keine 1.4 Tage pro Prüfung brauchen.
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106·2 years agoZu deinen Beispielen:
Ich fahr halt nicht mit 80 durch die Stadt, weil da ein Blitzer stehen könnte und ich dann Punkte und Fahrverbot bekomme.
Ich mache eine saubere Buchhaltung nicht, weil ich daran Spaß habe, sondern weil ich sonst Ärger mit dem Finanzamt bekommen könnte.
So sehr ich auch meinem Nachbarn auf’s Maul hauen will, ich weiß, dass ich dann Ärger mit der Polizei bekomme.
Beispiel #3 würde ich hier gern außen vorlassen, weil der Nachbar hier direkt geschädigt wird (Stichwort “direkt”).
Für die ersten beiden Beispiele gebe ich dir aber recht, sie bestätigen aber meinen Punkt. Sowohl zu schnell fahren und korrekte Buchhaltung machst du aus direkter Angst vor dem Staat, nicht vor deinen Mitbürgern die vom Staat dazu verleitet werden die Rechenschaft für deine Fehlentscheidungen einzuleiten.
Du hast Angst vor einem Blitzer, nicht davor, dass die Person hinter dir Dashcamfootage an die Polizei schickt weil sie einen Teil deines Strafzettels kriegt.
Genauso hast du Angst vor dem Finanzamt, nicht davor dass jemand dich bespitzelt um eine Belohnung vom Finanzamt zu kriegen.
Edit: Klar, du könntest auch einfach nicht das Gesetz brechen. Das bewerte ich hier aber nicht, und eine solche Misstrauenskultur ist mMn. nicht gerechtfertigt oder verhältnismäßig, auch wenn Gesetzesverstöße grundsätzlich schon verfolgt werden sollten.
Was unterscheidet jetzt funktional den Kontrolleur vom Gesundheitsamt, der unangemeldet in deinem Restaurant schaut, ob alles sauber ist und einer Hotline des Gesundheitsamtes, wo man dann als Bürger oder Mitarbeiter anrufen kann und die nach dem Hinweis dann den Kontrolleur vorbeischicken?
Die Belohnung - die Hotlines vom Gesundheitsamt sind richtig, und wichtig, aber Geld in die Sache zu bringen sorgt immer nur dafür, dass das schlechteste aus Leuten rauskommt. Ratten im Restaurant? Klar, gerne anrufen. Aber ich will keine Kultur in der jemand versucht heimlich in die Küche zu filmen falls da irgendwas passiert was er anzeigen könnte, aus Profitgründen. Ob das wirklich kommen würde ist natürlich die andere Frage, aber ich wills eigentlich garnicht rausfinden.
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37·2 years agoInteressante Unterstellung, wo hab ich das den gesagt? Ich hab mich ja nichtmal dagegen ausgesprochen, dass Leute jetzt schon in ihrer Lieblingsbäckerei die Kassenbons auf Steuerhinterziehung prüfen - würde ich persönlich nicht machen, ich kann denen das gönnen. (Ich hoffe man erkennt mein mangelndes Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung das verlorene Geld sinnvoll einzusetzen, hätte Sie es gehabt - da gab es schon zu viele Berateraffären)
Ich hab mich ja nur dagegen ausgesprochen dieses Verhalten zu vergüten, das wäre nämlich schon ziemlich hart dystopisch.
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1711·2 years agoMan kann natürlich versuchen die Leute durch Angst zu kontrollieren, ist halt schon ungeil. Da hab ich doch lieber Steuerhinterziehung als eine Kultur einzuführen in der es staatlich gefördert wird Leute zu verpfeifen. Soll der Staat selbst mehr kontrollieren statt die Bürger einzuspannen.
Der Preis ist nur für die Blahaj
Edit: Wenn ich mich nicht verzählt hab / die falschen Blahaj größen gewählt dann spart man ~130€ wenn man das Blahaj Bundle kauft.
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14·2 years ago**Wieso nur als Zeugen? **
Wie wäre es den genehm, die Eltern direkt mit anklagen weil ihr Kind in jemand anderes Obhut zu schaden gekommen ist?
Wenn das Argument ist “Sie haben die Lehrer nicht extra informiert”, dann ist das schon schwach. Das steht ja nicht aus Spaß in der Schulakte, und das müssten die Lehrer allein für den Unterrichtsalltag wissen.
Edit: Das hat ja nichtmal was mit dem eigentlich Problem zu tun, nämlich dass die Lehrer sich erst nach drei Tagen mal angeschaut haben wie es ihr geht, nachdem ihre Klassenkameraden die letzten beiden Tage versucht Hilfe von den Lehrern zu holen.
Sollte man die Eltern auch anklagen wenn ein Kind spontan an einer Krankheit erkrankt, und die Lehrer sich dann 3 Tage nicht blicken lassen?
Wäre es nicht auch die Pflicht der Eltern gewesen der Tochter ausreichend Insulin mitzugeben?
Wo kommt den die Behauptung her, dass ihr nicht genug Insulin mitgegeben wurde? Im Artikel steht das so zumindest nicht.
Wie kann man sich bei dem Thema keine Gedanken darüber machen und nicht darüber reden?
Manche Leute vergessen halt Zustände, die für Sie völlig normal sind, immer extra zu erwähnen. Insbesondere wenn die andere Seite schon informiert sein sollte.



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