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Cake day: May 23rd, 2024

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  • Zu deinen Beispielen:

    Ich fahr halt nicht mit 80 durch die Stadt, weil da ein Blitzer stehen könnte und ich dann Punkte und Fahrverbot bekomme.

    Ich mache eine saubere Buchhaltung nicht, weil ich daran Spaß habe, sondern weil ich sonst Ärger mit dem Finanzamt bekommen könnte.

    So sehr ich auch meinem Nachbarn auf’s Maul hauen will, ich weiß, dass ich dann Ärger mit der Polizei bekomme.

    Beispiel #3 würde ich hier gern außen vorlassen, weil der Nachbar hier direkt geschädigt wird (Stichwort “direkt”).

    Für die ersten beiden Beispiele gebe ich dir aber recht, sie bestätigen aber meinen Punkt. Sowohl zu schnell fahren und korrekte Buchhaltung machst du aus direkter Angst vor dem Staat, nicht vor deinen Mitbürgern die vom Staat dazu verleitet werden die Rechenschaft für deine Fehlentscheidungen einzuleiten.

    Du hast Angst vor einem Blitzer, nicht davor, dass die Person hinter dir Dashcamfootage an die Polizei schickt weil sie einen Teil deines Strafzettels kriegt.

    Genauso hast du Angst vor dem Finanzamt, nicht davor dass jemand dich bespitzelt um eine Belohnung vom Finanzamt zu kriegen.

    Edit: Klar, du könntest auch einfach nicht das Gesetz brechen. Das bewerte ich hier aber nicht, und eine solche Misstrauenskultur ist mMn. nicht gerechtfertigt oder verhältnismäßig, auch wenn Gesetzesverstöße grundsätzlich schon verfolgt werden sollten.

    Was unterscheidet jetzt funktional den Kontrolleur vom Gesundheitsamt, der unangemeldet in deinem Restaurant schaut, ob alles sauber ist und einer Hotline des Gesundheitsamtes, wo man dann als Bürger oder Mitarbeiter anrufen kann und die nach dem Hinweis dann den Kontrolleur vorbeischicken?

    Die Belohnung - die Hotlines vom Gesundheitsamt sind richtig, und wichtig, aber Geld in die Sache zu bringen sorgt immer nur dafür, dass das schlechteste aus Leuten rauskommt. Ratten im Restaurant? Klar, gerne anrufen. Aber ich will keine Kultur in der jemand versucht heimlich in die Küche zu filmen falls da irgendwas passiert was er anzeigen könnte, aus Profitgründen. Ob das wirklich kommen würde ist natürlich die andere Frage, aber ich wills eigentlich garnicht rausfinden.






  • **Wieso nur als Zeugen? **

    Wie wäre es den genehm, die Eltern direkt mit anklagen weil ihr Kind in jemand anderes Obhut zu schaden gekommen ist?

    Wenn das Argument ist “Sie haben die Lehrer nicht extra informiert”, dann ist das schon schwach. Das steht ja nicht aus Spaß in der Schulakte, und das müssten die Lehrer allein für den Unterrichtsalltag wissen.

    Edit: Das hat ja nichtmal was mit dem eigentlich Problem zu tun, nämlich dass die Lehrer sich erst nach drei Tagen mal angeschaut haben wie es ihr geht, nachdem ihre Klassenkameraden die letzten beiden Tage versucht Hilfe von den Lehrern zu holen.

    Sollte man die Eltern auch anklagen wenn ein Kind spontan an einer Krankheit erkrankt, und die Lehrer sich dann 3 Tage nicht blicken lassen?

    Wäre es nicht auch die Pflicht der Eltern gewesen der Tochter ausreichend Insulin mitzugeben?

    Wo kommt den die Behauptung her, dass ihr nicht genug Insulin mitgegeben wurde? Im Artikel steht das so zumindest nicht.

    Wie kann man sich bei dem Thema keine Gedanken darüber machen und nicht darüber reden?

    Manche Leute vergessen halt Zustände, die für Sie völlig normal sind, immer extra zu erwähnen. Insbesondere wenn die andere Seite schon informiert sein sollte.